Jederzeit verbotene Substanzen und Methoden (in und ausserhalb von Wettkämpfen)
Anabolika sind Steroidhormone wie Testosteron und Substanzen mit einer dem männlichen Sexualhormon ähnlichen Wirkung. Sie sorgen für eine anabole Stoffwechsellage.
EPO gehört zur Klasse der verbotenen Hormone. Es regt die Bildung roter Blutkörperchen an. Damit kann das Blut mehr Sauerstoff in die Muskeln transportieren.
Insulin ist ein verbotenes Peptidhormon. Es senkt den Blutzuckerspiegel und beeinflusst auch den Fett- und Aminosäurestoffwechsel.
Das Wachstumshormon gehört zur Klasse der verbotenen Peptidhormone. HGH regt die Zellen zu Teilungen und Wachstum an und wirkt anabol (muskelaufbauend).
Beta-2-Agonisten erweitern die Bronchien und werden als Asthma-Medikamente eingesetzt. Sie haben in hoher Dosierung eine muskelaufbauende Wirkung.
Hormonantagonisten oder -modulatoren sind Substanzen, welche die Hormonwirkungen beeinflussen oder bestimmte Enzymreaktionen beschleunigen oder verlangsamen.
Maskierende Wirkstoffe werden hauptsächlich zur Verschleierung von anderen verbotenen Substanzen verwendet.
Neben verbotenen Substanzen stehen auf der Dopingliste auch verbotene Methoden. Dazu gehört die Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen.
Die WADA definiert Gendoping als «Transfer von Genbausteinen und die Verwendung von normalen oder genetisch veränderten Zellen». Weiter verbietet die WADA Medikamente, oder Methoden, welche die Genexpression regulieren.
Im Wettkampf verbotene Substanzen und Methoden
Stimulanzien rufen eine erhöhte körperliche und geistige Aktivität hervor. Sie verhindern das Gefühl von Müdigkeit und steigern so die Leistungsfähigkeit.
Die im Sport verbotenen Narkotika (Einzahl: das Narkotikum) sind starke Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Sie werden zur Unterdrückung starker Schmerzen eingesetzt.
Cannabinoide sind natürliche Substanzen, die aus indischem Hanf gewonnen werden sowie synthetische Analoga. Die wirksamste Substanz ist das Tetrahydrocannabinol (THC).
Glukokortikoide sind körpereigene oder künstlich hergestellte Steroidhormone, die den Stoffwechsel beeinflussen und schmerzstillend und entzündungshemmend wirken.
In gewissen Sportarten verbotene Substanzen
Ethanol, auch Alkohol genannt, ist eine farblose, leicht entzündliche Flüssigkeit und in der Gesellschaft als Genuss- und Rauschmittel weit verbreitet.
Betablocker hemmen die Wirkung der körpereigenen Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Sie wirken dadurch beruhigend auf Herz und Kreislauf, verhindern Nervosität und Muskelzittern.